Isa Rjosk

Isa Rjosk (sie / ihr)

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (TP)

Über mich

Ich bin approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und begleite Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf ihrem individuellen Weg.

In meiner Arbeit sind mir ein ehrlicher, wertschätzender Umgang auf Augenhöhe und eine Portion Humor besonders wichtig. Kinder, Jugendliche und ihre Familien dürfen bei mir so sein, wie sie sind – mit all ihren Gefühlen, Fragen und Unsicherheiten. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem Verständnis wachsen, neue Perspektiven entstehen und Entwicklung möglich werden kann.

Qualifikation & Erfahrung

  • Approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie)
  • Psychologiestudium mit Schwerpunkt Klinische Psychologie an der Radboud Universität Nijmegen
  • Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin am Zentrum für Angewandte Psychotherapie (ZAP) in Bad Salzuflen
  • Über 13 Jahre Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am LWL-Klinikum Marsberg – auf der Kinder- und Jugendlichenstation sowie in der Ambulanz Paderborn
  • Zusatzqualifikation für Gruppentherapie

Persönliches

Ich bin Mutter von zwei Söhnen – das heißt: Ich kenne den täglichen Spagat zwischen Brotdosen, Termindruck und Sinnfragen um 21:30 Uhr. Diese Erfahrungen haben mein Verständnis für Familien noch einmal vertieft und erinnern mich jeden Tag daran, dass Perfektion keine Voraussetzung für Entwicklung ist.

Als Therapeutin bin ich aufmerksam, engagiert und immer auch mit einem Augenzwinkern unterwegs. Denn ich bin überzeugt: Dort, wo Menschen sich sicher und verstanden fühlen, darf neben den ernsten Themen auch gelacht werden.

FÜR KINDER:

Spieltherapie

Ausdruck finden, wo Worte noch fehlen

Kinder erleben ihre Welt intensiv. Gefühle wie Angst, Wut, Scham oder Traurigkeit sind oft überwältigend – und gleichzeitig fehlen manchmal die Worte, um sie auszudrücken. Im Spiel jedoch zeigen Kinder, was sie bewegt.

Aus tiefenpsychologischer Sicht ist das Spiel mehr als Beschäftigung:

Es ist die Sprache des Kindes.

Im freien und angeleiteten Spiel werden innere Konflikte, Beziehungserfahrungen und unbewusste Themen sichtbar. Figuren, Geschichten, Bilder oder Rollenspiele geben dem inneren Erleben eine Form. Das Kind darf ausprobieren, wiederholen, verändern – und so Schritt für Schritt verstehen, was in ihm wirkt.

Ich begleite Kinder dabei,

    •    Gefühle zu erkennen und zu regulieren

    •    belastende Erfahrungen zu verarbeiten

    •    Selbstvertrauen zu entwickeln

    •    neue Beziehungserfahrungen zu machen

Spieltherapie heißt für mich:

dem Kind auf Augenhöhe begegnen – neugierig, respektvoll und mit echtem Interesse an seiner inneren Welt.

Was bedeutet Spieltherapie konkret für mein Kind?

Vielleicht fragen Sie sich, was in der Spieltherapie eigentlich „passiert“.

Ihr Kind kommt zum Spielen – und doch geht es um so viel mehr.

Im Spiel drückt Ihr Kind aus, was es beschäftigt: Erlebnisse, Ängste, Wünsche oder Konflikte. Anders als Erwachsene verarbeiten Kinder ihre Erfahrungen vor allem im Tun, Ausprobieren und Gestalten.

Ein wichtiger Teil der Therapie ist der regelmäßige Austausch mit Ihnen als Eltern. Gemeinsam schauen wir darauf, was Ihr Kind braucht und wie Sie es im Alltag gut begleiten können. Dabei geht es nicht um Schuld oder „Fehler“, sondern um gemeinsames Verstehen.

Denn Entwicklung braucht Sicherheit.

Und Sicherheit entsteht durch Beziehung.

FÜR JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

Raum für das, was dich bewegt

Es gibt Zeiten, in denen man das Gefühl hat, dass gerade alles gleichzeitig passiert.

Schule oder Studium, Familie, Freundschaften, Liebe, Zukunft, Erwartungen – manchmal wird das einfach zu viel. Vielleicht kennst du das Gefühl, ständig nachdenken zu müssen, traurig, wütend oder erschöpft zu sein oder gar nicht mehr genau zu wissen, was eigentlich los ist.

Genau dafür kann Therapie ein guter Ort sein.

In der Therapie entsteht ein Ort, an dem all das Platz haben darf. Gemeinsam schauen wir nicht nur darauf, was gerade schwierig ist, sondern auch darauf, warum. Oft zeigen sich Zusammenhänge, die vorher gar nicht so bewusst waren. Sie zu verstehen, kann helfen, sich selbst besser kennenzulernen und neue Wege zu finden.

Nicht alles lässt sich sofort in Worte fassen. Manches zeigt sich eher in Bildern, Symbolen oder einem Gefühl, für das es noch gar keine richtigen Worte gibt. Deshalb arbeite ich – dort, wo es hilfreich ist – neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie auch mit ausgewählten Elementen aus der Gestalttherapie sowie kreativen Methoden. Beim Malen und Gestalten können innere Themen sichtbar werden. Auch Methoden wie die Stuhltechnik eröffnen manchmal einen ganz neuen Blick auf sich selbst oder auf wichtige Beziehungen.

Mir ist wichtig, dass Therapie kein Ort ist, an dem man funktionieren oder perfekte Antworten haben muss. Sie darf ernst sein, wenn es ernst ist. Und sie darf auch leicht sein. Manchmal bringt ein gemeinsames Schmunzeln oder ein unerwarteter Gedanke genau die Bewegung, die es gerade braucht.

Je nach Alter und Fragestellung gehören auch Gespräche mit den Eltern zum therapeutischen Prozess. Gleichzeitig bleibt die Therapie ein geschützter Raum, in dem Jugendliche und junge Erwachsene offen über das sprechen können, was sie bewegt.

Kombinierte Einzel- und Gruppenbehandlung

Gemeinsam wachsen

Manchmal hilft ein geschütztes Einzelgespräch. Manchmal entsteht Veränderung aber genau dann, wenn wir merken: Ich bin mit meinen Gedanken und Gefühlen nicht allein.

Die Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie verbindet beides: In den Einzelstunden ist Raum für die persönliche Geschichte, Gefühle und innere Konflikte. Die Gruppe eröffnet einen geschützten Rahmen, in dem Jugendliche erleben, dass andere ähnliche Sorgen, Unsicherheiten oder Fragen kennen.

Die Jugendlichen gestalten den therapeutischen Prozess dabei aktiv mit. Sie lernen voneinander, unterstützen sich gegenseitig und erleben, dass ihre Erfahrungen auch für andere hilfreich sein können. Gerade Gleichaltrige verstehen einander oft auf eine Weise, die Erwachsenen nicht immer möglich ist. So entstehen neue Perspektiven, Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Einzel- und Gruppentherapie ergänzen sich dabei gegenseitig: Erfahrungen aus der Gruppe können im Einzelgespräch vertieft werden, während neue Erkenntnisse aus der Einzeltherapie ihren Platz im Miteinander der Gruppe finden.

Kontakt

Telefon: +49 177 2643545

Telefonsprechzeit: Mittwochs von 10:30 - 12:00 Uhr. 

Bei Neuanfragen zur Therapie bitte immer nur persönlich zur Telefonsprechzeit melden.

Bestehende Klient*innen und Familien können gerne eine Nachricht auf die Mailbox hinterlassen. Sie werden nach Möglichkeit zeitnah zurückgerufen.

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